Ziele einer verkehrspsychologischen Massnahme

Ziel einer verkehrspsychologischen Einzelintervention ist das Vermeiden von erneuten Verkehrsauffälligkeiten in der Zukunft.

Häufig haben Fehleinstellungen und Fehlhaltungen die frühere Verkehrsdelinquenz verursacht und rechtzeitige Verhaltenskorrekturen verhindert. Die persönlichen Ursachen für Fehlverhalten im Straßenverkehr sollen erkannt und korrigiert werden, so dass ein dauerhaft konfliktfreies Verhalten im Straßenverkehr erreicht werden kann.

Insbesondere bei Trunkenheitsfahrten mit hohen Promillewerten – u.U. auch mit dem Fahrrad – oder bei wiederholten Trunkenheitsdelikten haben Sie bei der MPU ohne eine vorangehende selbstkritische Auseinandersetzung mit der Vorgeschichte wenig Aussichten auf Erfolg.

Aber auch bei anderen wiederholten Straffälligkeiten im Straßenverkehr oder zu hoher Punktbelastung im Fahreignungsregister wird in der Regel eine medizinisch-psychologische Eignungsuntersuchung erforderlich.

Sollten Sie schon einmal bei einer medizinisch-psychologischen Begutachtung gescheitert sein, erhöhen sich durch gezielte verkehrspsychologische Einzelmaßnahmen, die möglicherweise auch von den Gutachtern empfohlen wurden, Ihre Chancen bei der nächsten Untersuchung. Sie finden durch eine verkehrspsychologische Einzelmaßnahme kompetente Unterstützung nach einer negativen Eignungsbegutachtung und Hilfe bei der Bewältigung von Problemen nach dem Entzug der Fahrerlaubnis.

Alle Angaben werden vertraulich behandelt.